In meinen heutigen Beitrag, habe ich mir mal die Zeit für einen kleinen Empirische Studie genommen, um heraus zu finden welche 3D Grafiken sich am besten verkaufen lassen. Zur Betrachtung habe ich mir erstmal nur ein nur ein Portal namens iStockphoto gegriffen, da es leider nicht möglich war alle Grafiken auch in einem anderen Portalen gebündelt wiederzufinden.
Rahmenbedingungen:
Die erste Aufgabe lag in der Auswahl, der zu vergleichenden Grafiken. Ich habe mich für insgesamt 20 Grafiken von Zehn unterschiedlichen Künstlern entschieden. Das heißt mindestens 2 Grafiken pro Künstler, um ein größeres Spektrum des Marktes ab zugreifen.
Im nächsten Schritt habe ich geprüft, ob die ausgewählten Grafiken min. über 200 Verkäufe hatten, seit Sie online gestellt wurden. Traf dies zu folgte die letzte Prüfung.
Ich nahm mir die Anzahl der Downloads und teilte diese durch die Zahl an Tagen seit der aktivestellung des Bildes bis heute. Sollte dieser Wert unter 1 liegen, schieden die Grafiken für mich aus. Des Weitern musste die Grafik mindestens 6 Monate eingestellt sein, um Start-Up Phasen auszuschließen. Das Ziel dieses harten Ausschlussprinzips, war es die Grafiken zu finden, die das beste Potenzial hatten ohne diese durch Zeitvorteil zu verfälschen.
Unter “Zeitvorteil verfälschen” verstehe ich Grafiken, die schon kurz nach der Gründung des Portales eingestellt worden sind und somit einen Vorteil habe könnten weil Sie, beim Portal , in der Suche mehrfach auf der ersten Seite erscheinen wahren und somit öfter gekauft worden wahren.
Vergleichsobjekte:
Folgende 15 Grafiken sind nach meine Kontrolle übrig geblieben. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass noch viel andere Grafiken das Kriterium erreichen würden aber auf Grund der Zeit und der Übersichtlichkeit nicht Berücksichtigt werden konnten. Die jeweiligen Daten findet Ihr unter dem Bildern. Die Verkäufe geteilt durch die Tage seit aktivestellung kennzeichne ich mit “VpT” (Verkauf pro Tag).
Betrachtungsraum:
Für die Studie habe ich den Fokus auf folgende Kriterien bei der Auswertung der Bilder gelegt:
- Auf Bau der Szene
- Farbwahl, Schattierung, Reflektionen
- Perspektive
- Motive, Konzept
Auswertung:
1. Auf Bau der Szene
Bei der Auswertung der Szenerie, habe ich mich in erster Instanz, auf die Komplexität und den Umfang der Szenen konzentriert. Hierbei war festzuhalten das nur die Werke 01, 05 und 14 über eine komplexe Szenerie verfügen. Die verbleibenden 12 Grafiken bestehen aus einem einzelnen Objekt oder einer kleinen Gruppe auf Weißen bis Grauen Hintergrund.
- Fazit Die Komplexität der Szene ist nicht entscheiden für den Erfolg einer Grafik, den Betrachtet man die Verkaufszahlen von 01, 05 und 14 liegen diese genau wie die anderen Grafiken mit einfacher Szene in gleichen Verkaufsverhältnis.
2. Farbwahl, Schattierung, Reflektionen
Unter Betrachtung der Farbwahl fällt auf ,dass die Anzahl der Hauptfarbtöne in 14 von 15 fällen, auf Maximal 2 Farben beschränkt wurde. Schwarz und Weiß natürlich nicht inbegriffen ;D. Ausgenommen ist nur die Grafik 11. , welche aber wiederum wie die Grafiken 02, 03, 04, 07, 08, 09, 10, 12, 13 und 15 über einen großen Weißanteil verfügen. Dies führte mich zu einer neuen Frage.
Ist ein reduziertes Farbspektrum, Begrenzt auf einige wenige kontrastreiche Farben unterstützend mit einem großen Weiß anteil verkaufsfördernd oder nachteilig ?
Es stellt sich heraus das 11 der 15 Grafiken auf einen gehobenen Weiß anteil setzten. Meist war dieser im Hintergrund der Szene angesiedelt. Nur die Grafiken 01, 05, 06, und 14 setzten auf einen andere Farbe. Dennoch ließ sich festhalten das 13 Grafiken, sich auf einen einheitlich gefärbten Hintergrund reduzieren lassen.
- Fazit: An dieser Stelle lässt sich festhalten das Grafiken mit reduzierter Farbauswahl häufiger gekauft worden sind. Auch wurden bei allen Bildern mindestens eine kontrastreiche Farbe verwenden, welche den Bild eine gewisse Lebhaftigkeit vermittelt. Des Weiteren wurde festgestellt, dass es vermehrt Grafiken mit weißen Hintergrund gekauft worden sind. Dadurch lässt sich vermuten, dass ein einheitlicher Hintergrund vorzugsweise Weiß, sich als Verkaufsfördernd erweißt. Auch andere Farben können abgeschwächt Verkaufsfördernd sein, solange diese sich Einheitlich über den Hintergrund erstecken.
Zum Bereich Reflektion und Schatten wurden folgende Erkenntnisse getroffen, 6 von 15 Grafiken zeigten unterschiedlich starke Anzeichen von Reflektionen. Schatten fanden Ihre Anwendung in wiederum 11 von 14 Fällen festgestellt werde.
- Fazit: Es zeigte sich das Reflektionen keinen bis hinzu negativen Einfluss auf die Verkaufszahlen zu haben scheine, da diese in nur 6 von 15 fällen eingesetzt wurden. Die davon betroffenen Grafiken 02, 06, 07, 08, 13, und 15, wurden in der Regel geringer Verkauft als andere Werke mit gleichen VpT. Ausgenommen war einzig und allein die Grafik 13 welche über 3400 Downloads erzielte. Hier könnte der Faktor des Motives einen entscheide rolle gespielt haben. Schatten wiederum wurden in einer mehrzahl der Grafiken festgestellt und dienten dort als unterstützendes Mittel für die räumliche Wahrnehmung einzelner Elemente.
3. Perspektiven
Unter der Betrachtung der Perspektiven wurde festgestellt das es insgesamt 3 Frontansichten und 12 Perspektivische Ansichten in der Auswahl gibt.
- Fazit: Anhand der unterschiedlichen Blickwinkel der Objekte, lässt sich hier keine klare Auswirkung auf den Umsatz herleiten. Es wurden kein zusammenhang zwischen erhöhten verkäufen und eines Bestimmten Blickwinkes gefunden.
4. Motive / Konzept
Was jedem Betrachter als Erstes ins Auge sticht, ist das 12 von 15 Grafiken einen Objekte bzw. einen kleine Objektgruppe als zentrales Thema positioniert wurden. Des Weiteren wurde in den Grafiken 01 und 06 als einiges ein Schriftzug eingebunden der die Anwendung des Bildes in einer bestimmte Richtung vorgibt. Auch wurden alle Blickpunkte auf die Mitte oder kurz daneben gerichtet.
- Fazit: Es ist festzuhalten das die meisten Grafiken einen Zentrales Objekt bzw. Zentrale Figur als Ausdrucksmittel verwenden. Auf die verwendung von Worten und Text wurde bis auf die in den beiden oben genannten Werke vollständig verzichtet. Vielmehr wurde die Bildsprache dazu genutzt die Anwendung auf keinen speziellen Bereich vorzugeben. Dies scheint eine erhöhere Anwendungsmöglichkeiten zu eröffnen, welche sich in Höheren Verkaufszahlen wiederspieglt.
Abschluss:
Wie in den jeweiligen Bereichen beschrieben konnten einzelne Gemeinsamkeiten hergeleitet werden. Leider blieb in meiner Studie die Frage offen, ob die Auswahl des gezeigten Motives Verkaufsentscheidend ist. Nun werden viele von euch denken, dass das relative klar ist, doch frage ich mich dann, welche Motive werden besonder nachgefragt ? Und ist der Markt für diese Grafiken schon gesättigt? Dies werde ich aber leider erst in einer anderen Studie überprüfen könne. Ich hoffe dieser kleine Auszug wird euch helfen, dass Optimum aus euren 3D Grafiken bzw. Microstock Werken zu hohlen. Sollte ich noch Punkte vergessen oder nicht berücksichtigt haben, dann seit so lieb und Postet diese hier damit ich die Studie diesbezüglich erweiteren kann und alle etwas davon haben
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Hi Nebuto,
toller Beitrag
Ich danke dir. Ich hoffe der Beitrag hilft dir ein wenig weiter ;D
Danke für die ausführliche Infos.Die waren echt sehr nützlich für mich und natürlich für das Job.Tolle Seite.Danke.
Das Freut mich, dass ich dir damit weiter helfen konnte
Da hast Du Dir aber echt nen Tag Zeit genommen oder? Will den Beitrag gern bei mir verlinken.. Ok?
Natuerlich kannst du dir den Beitrag verlinken. Ich danke dir
[...] Dabei macht er interessante Entdeckungen, die für einen angehenden 3D Microstocker sicherlich nicht uninteressant sind und veröffentlichte diese in einem Artikel. [...]