Die Wahl des richtigen Filmes bzw. der richtigen Einstellung ist das A und O für jedes Foto. Die Filmempfindlichkeit (meistens in ISO angegeben) hat seine Ursprünge in der analogen Fotografie. Um bei niedrigen Lichtverhältnissen scharfe kontrastreiche Bilder zu bekommen, behalf man sich neben der richtigen Belichtung mit unterschiedlichen Filmen. Die Filme bestanden hierbei aus verschiedenen Materialien, welche unterschiedlich stark lichtempfindlich waren. Die Stärke der Lichtempfindlichkeit wird heutzutage meistens als ISO Wert angegeben. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
Je höher der ISO Wert, desto weniger Licht wird benötigt bzw. um so kürzer muss das Bild belichtet werden. Dadurch können auch bei spärlichen Lichtverhältnissen noch hochwertige Aufnahmen erstellt werden.Der Nachteil ist jedoch, je empfindlicher das Filmmaterial auf Licht reagiert, desto mehr Störungen betten sich in das Bild ein. Auch bekannt als Rauschen. Dieses Problem ist selbst bei den heutigen Digitalkameras ein bekanntes Problem. Leider liegt hier das Problem nicht an dem lichtempfindlichen Filmmaterial, sonderen am Bildsensor, der das Licht in digitale Signale umwandelt. Da der Sensor bei hohen ISO Werten z.B. 1600, 1200 empfindlich auf Licht reagiert, kann schon die Grundspannung, die an der Kamera liegt zur
Rauschentwicklung des Bildes beitragen. Achten Sie daher darauf am Tage wie auch bei lichtreichen Szenerien mit niedrigen ISO Werten zu arbeiten. Den je niedriger der ISO Wert, umso
weniger Rauschen bettet sich in die Bilder ein. Ich empfehle bei geregelten Lichtverhältnissen folgende Einstellungen der ISO Stärke bzw. der Verwendung eines entsprechenden Fotofilms.
ISO 80 – Bei sehr licht reichen Szenen (Außenaufnahmen an sehr sonnigen Tagen, Langzeitbelichtung bei Nacht mit mehr als 5 Sekunden)
ISO 200 – Bei Landschaftsfotografie oder Bildern in der Natur
ISO 400 – Bei Innenaufnahmen (Familie am Esstisch fotografieren)
ISO 800 – Bei Aufnahmen mit spärlichem Licht und kurzer Belichtungszeit
ISO 1600 – Diesen Wert würde ich immer versuchen zu vermeiden, da das Rauschen zu stark wird und die Nachbearbeitung die Qualität leiden lassen kann.
Die oben genannten Werte sind je nach Lichtstärke und Szenerie zu bewerten. Sie können jederzeit von dem oben genannten Empfehlungen abweichen.
P.S: Bei Nachtaufnahmen in Städten empfehle ich je nach Situation max ISO 800,gepaart mit einer längeren Belichtungszeit. Verwenden Sie auf jeden Fall ein Stativ, sonst verwackelt das Bild zu stark. Bitte bedenke Sie das die längere Belichtungszeit,einzelne bewegte Gegenstände unscharf werden lässt. Hierbei bitte immer mehre Aufnahmen machen um später die Besten auswählen zu könne.
Sollte Ihr noch fragen haben dann Postet Sie einfach hier.
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